Das Kollektiv und der Einzelne

Artikelnummer: 20

Das Heraustreten aus dem Kollektiv kommt einem Sprung in das eigene Dasein gleich – ohne dass dafür schon eine Form da wäre. Es ist eine prekäre Schwelle, die der Begleittung bedarf, damit sich die neue Lebensgestalt entwickeln kann. Maria Hippius führt dies anhand einer Zeichenserie aus, die – anders als sonst im Geführten Zeichnen – mit offenen Augen angefertigt wurde.

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Johanna Nordländer Verlag

Kategorie: CD - DVD


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In ihrem Vortrag (ca. 60 Minuten) und der anschließenden Bilderbesprechung (ca. 20 Minuten) schildert Dr. Maria Hippius-Gräfin Dürckheim, wie der Einzelne aus der zunächst gegebenen kollektiven Einbindung herausfällt, welche sie als unbewusste vor-persönliche Daseinsqualität beschreibt. Durch einen inneren Ruf oder ein äußeres Ereignis initiiert, muss er die Individuation, den Weg der Personwerdung, auf sich nehmen. Dabei meint die Individuation die Verwirklichung des Menschen in seiner geistigen und weltlichen Dimension, die sich ? inbildhaft angelegt ? in archetypischen Prozessverläufen und notwendiger Bewusstseinsarbeit auszeugt. Das Herausbrechen aus dem Kollektiv ist eine prekäre Schwelle, die der Begleitung bedarf, damit der schöpferische Impuls nicht zerstört wird und sich die neue Lebensgestalt entwickeln kann. In diesem Prozess lenken und leiten die erfahrungsbezogenen Medien der Initiatischen Therapie die Individuationsschritte hin zu einer neuen Leibgestalt und Lebensform. In dem vorliegenden Seminarmitschnitt wird dies anhand einer Zeichenserie ausgeführt, die ? anders als sonst im Geführten Zeichnen ? mit offenen Augen angefertigt wurde.

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