Untersuchungen zum gelebten Raum

Artikelnummer: 22

Ein erstmal 1932 erschienener Beitrag, in dem es um den leiblich erfahrenen Raum geht, um den Raum, wie er sich im erlebenden Subjekt aktualisiert und strukturiert: "Der Raum empfängt eine ... besondere Bestimmtheit dadurch, dass der Erlebende ihn gegenwärtig hat als einen bestimmten ´Ort´, das heisst als ein Ganzes, das Verkörperung eine bestimmten Situation ist." 
Der Beitrag Dürckheims steht für eine andere Ordnung des Denkens. Diese kann heute dazu beitragen, die modernen Humanwissenschaften nach ihrer Rolle in  der Beantwortung von Fragen vitaler Beziehungen des Menschen in seiner Um- und Mitwelt zu befragen.

ISBN: 9783921779248
Herausgeber: Jürgen Hasse
Verlag: Goethe-Universität Institut für Humangeographie
Seiten: 171
Umschlag: Softcover

Kategorie: Bücher


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 Die seelische Wirklichkeit des erlebten Raumes zeigt sich in bestimmten Weisen von Verhalten und Fühlen. Der erfahrene Raum ordnet sich im lebendigen Selbst zu bestimmten Bedeutsamkeiten, Qualitäten und Ordnungsformen; in diesen wiederum realisiert sich das Selbst: "Das lebende Subjekt verwirklicht und bewahrt sich leibhaftig in der inhaltlichen und bedeutungshaltigen Mannigfaltigkeit seines Raumes und der gelbte Raum hat augenblickliche oder überaugenblickliche seelische Wirklichkeit im lebendigen Subjekt. Er ist ebenso ´in ihm´, wie es ´in ihm´ ist."
Der Beitrag differenziert die Weisen des konkreten Raumerlebens und untersucht Grundformen des gelebten Raumes: den Weltraum und den persönlichen Handlungs- und Lebensraum.
In den weiterführenden Beiträgen diskutieren die AutorInnen Graf Dürckheims Untersuchungen unter philosophischer, erziehungswissenschaftlicher, geographischer und architektonischer Perspektive.

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